Daten

Gründung der Schule: vor 1582
Schulform: Grundschule
Schülerzahl: 50
Anzahl der Klassen: 3
Lehrerkollegium: 7

 

Fakten

Geschichte der Schule

Unsere Schule kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. In einer Liste des Ortsarchives sind alle Schulmeister/Schulleiter der Schule in ununterbrochener Reihenfolge seit dem Jahr 1582 aufgeführt. Ab 1811 befand sich die Schule im neu erbauten Rathaus im Schlosshof, in dem heute die Kernzeitbetreuung der Schule und die Gemeindebücherei untergebracht sind. Der Neubau der Schule in der Michaelstraße wurde im Jahr 1960 eingeweiht, wobei zunächst nur zwei Klassenräume zur Verfügung standen, einer für die Unterstufe (Klasse 1 – 4) und einer für die Oberstufe (Klasse 5 – 8). Seit dem Jahr 1966 ist die Schule in Pfäffingen eine reine Grundschule, wobei die Schülerzahlen zwischen 42 und 135 Schülern schwankten.

 

 

 

Pfäffingen

Pfäffingen hat ungefähr 1800 Einwohner und liegt im Ammertal, das sich zwischen Herrenberg und Tübingen von Nordwesten nach Südosten erstreckt. Die Gemarkung liegt auf einer Höhe von 345- 515 m und hat eine Fläche von 3,7 km². Der Ort ist einer von sechs Teilorten, der im Zuge der Gemeindereform im Jahre 1971 entstandenen Gemeinde Ammerbuch.

Erste menschliche Hinterlassenschaften lassen sich in die Steinzeit datieren. In der Folge fand man bronzezeitliche, keltische, römische und alamannische Spuren. So steht die Schule auf einem ehemaligen alamannischen Gräberfeld, das beim Schulhausbau 1960 entdeckt wurde. Die hierbei gemachten Funde sind im Eingangsbereich der Schule ausgestellt.

Die erste urkundliche Erwähnung fand der Ort Pfäffingen im Jahr 1188 in einer Urkunde des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen.

Der Ort stand unter der Herrschaft mehrerer Adelsfamilien, von denen folgende urkundlich belegt sind: Herren von Tischingen, von Calw, von Ow, von Neuneck, von Lustnau, von First, von Hailfingen und von Gültlingen, die bis 1699 in den drei Schlössern von Pfäffingen ansässig waren. 1699 fiel Pfäffingen an den Herzog von Württemberg. Die Pfarrei unterstand lange Zeit dem Kloster Blaubeuren. Über die Reformation in Pfäffingen ist nicht viel bekannt. Als erster evangelischer Pfarrer wird laut Pfarrerliste Jakob Weber genannt, der 1554 sein Amt antrat. Im Herbst 1600 wurde das erste noch heute erhaltene Kirchenbuch angelegt. Eingesetzt wurden die Pfarrer meist auf Vorschlag der Herren von Gültlingen vom Herzog von Württemberg, der das Patronatsrecht der Kirche innehatte. Bis 1805 gehörte Pfäffingen zu Altwürttemberg, mit dessen Gründung 1806 bis ins Jahr 1945 dann zum Königreich Württemberg. Bis 1813 unterstand Pfäffingen als Kammergut dem Oberamt Tübingen, dann dem Oberamt Herrenberg und ab 1939 dem Landkreis Tübingen. Im Jahr 1909 wurde die Bahnstrecke Herrenberg- Pfäffingen eröffnet. In der Neuzeit wurde Pfäffingen überregional vor allem durch verschiedene Industrieansiedlungen bekannt. Im Jahr 1958 war der höchste Stand mit  900 gewerblichen Arbeitsplätzen. Am bekanntesten sind wohl der Motorrad- und Autohersteller MAICO (1940-1986) und die ursprüngliche Düngemittelfabrik MANNA-DÜNGER. Während früher überwiegend Industriebetriebe in Pfäffingen ansässig waren, sind es heute eher kleinere Unternehmen, Handelsorganisationen und Beratungs- und Ingenieurbüros mit zum Teil internationaler Ausrichtung.

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Grundschule Pfäffingen
Michaelstraße 15
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